Folge 101: Loslassen macht glücklich

Der Glückfinder ist auf den Hund gekommen! Das weiss jeder der mich kennt schon lange. Unsere geliebte Luna begleitet uns schon viele Jahre als treuer Vierbeiner. Aber in diesem Interview durfte ich mit jemandem sprechen, der meine Sicht auf Hundehaltung, Beziehung Berufung sehr positiv beeinflusst hat.

Andreas Ohligschläger hat in Eschweiler das Revier für Hunde gegründet. Auf dem ca. 8.000 Quadratmeter großen Grundstück können Hunde im großen Rudel leben und sich artgerecht mit ihren vierbeinigen Kollegen austoben. HuTa (Hunde Tagesstätte) heißt sein Konzept, das mittlerweile weit über die Grenzen von Eschweiler hinaus bekannt ist.

Andreas hat in seinem Leben viel erlebt. Er hat sich ausprobiert, ist in jungen Jahren nach Portugal ausgewandert, hat mehrere Jobs gehabt und sich irgendwann ganz den Hunden gewidmet. Im Interview spricht er über sein Leben und darüber, was er alles erlebt und verstanden hat. Selten hat man das Glück einem so tollen Menschen zuhören zu können wie Andreas.

Seine Arbeit mit Hunden versteht er nicht als Job. Es ist seine Bestimmung. Und so lebt und betreut er gemeinsam mit seinem tollen Team mit über 40 Hunden, die ihm jeden Tag zur Betreuung gebracht werden „Schnauze an Schnauze“. Andreas hat seine HuTa Gäste beobachtet und ist mit ihnen gewachsen. Das macht ihn heute zu einem der gefragtesten Spezialisten, wenn es um Hundeerziehung und Hundeverständnis geht.

Im Fernsehen und in seinen Büchern berichtet er unter anderem über das „Problem am anderen Ende der Leine“: Den Menschen. Denn wer Hunde wirklich versteht, dem wird schnellk klar, dass niemals der Hund das Problem hat oder ist.

Darüber und über viele weitere wunderbare Themen durfte ich mit Andreas Ohliggschläger sprechen. Ein „must have“ ist dieses Interview für jeden, nicht nur für Hundebesitzer.

Viel Spaß beim Zuhören!

PS: Da es in diesem Interview um Hunde geht, könnte man meinen, der Titel „Loslassen macht glücklich“ bezieht sich vielleicht auf den Hund oder die Hundeleine. Das ist nicht ganz richtig. Vielmehr erzählt mir Andreas im Interview davon, dass Liebe loslassen bedeutet. Wer seinen Hund oder Partner liebt, darf ihn nicht anleinen und als Besitz festhalten. Diese Weisheit kennen vielleicht einige aus der fernöstlichen Weisheitslehre. Aber im Interview mit Andreas bekommt diese Weisheit einen greifbaren und gut nachvollziehbaren Praxisbezug.

Andreas Ohligschläger

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